Guido Plüschke - Das fundierte Halbwissen der irischen Musik


Guxhagen. Die Zuschauer und Zuhörer in der  vollbesetzen ehemaligen Synagoge in Guxhagen erlebten am Samstag, den 30.3.2019 einen tollen Abend mit Live-Musik und kuriosen und komischen Geschichten rund um Irland und im speziellen um die irische Musik. Guido Plüschke nahm die Zuschauer mit auf die Reise, es wurde gesungen und gelacht und auf humorvolle Weise viele Fakten und Wissen über Irland vermittelt. Wie sagte der Künstler am Anfang:  „Hier geht niemand dümmer raus, als er reingekommen ist….“.

Was Guido Plüschke an diesem Abend zeigte, war eine Hommage an die Grüne Insel, an deren teilweise skurrilen Bewohner und die Musik, die aus dem Leben dort entstanden ist und die er voller Hingabe und Können darstellte.

„Als Gott die Zeit machte,“ sagen die Iren, „hat er genug davon gemacht“, diesen Auszug aus Heinrich Bölls „Irischen Tagebuch“ zitierte der Künstler an diesem Abend auch, um zu zeigen, dass die Iren mit der Zeit viel lockerer umgehen, als zum Beispiel die Deutschen.  Und der Abend verging wie im Fluge, man  vergaß die Zeit vollständig und amüsierte sich und genoss die schöne Musik und die tolle Atmosphäre in der ehemaligen Synagoge.

Der Veranstalter, der Verein „KULT-UHR-ZEIT“ bot in der Pause Getränke, unter anderem  Irisches Bier und irischen Whiskey an und so konnte man sich mit Herz und Seele und mit allen Sinnen auf Irland einstellen.

Man merkte, dass Plüschke die Insel und ihre Bewohner liebt und gern dort zu Gast ist. Er gab viele Geschichten, Anekdoten und Erlebnisse von seinen über 60 Reisen dorthin zum Besten und natürlich gab es die tolle irische Musik zu hören, von Matrosen- und Seefahrertänzen über Irischen Whiskey, der mindestens 3 x gebrannt wird, bis zu Liedern der Auswanderer, als mehr Iren im Ausland unterwegs waren, als noch auf der Insel lebten. Auch die Zeit, als die Engländer die Insel besetzt hatten, wurde erklärt, unter anderem erfuhr man, dass die Iren zu dieser Zeit nicht zu ihrer eigenen Musik singen und tanzen durften und daraus z.B. eine Art von River Dance entstanden ist.

Diese ganzen Ereignisse haben die irische Musik geprägt und sie in der ganzen Welt bekannt gemacht. Allein 6 Instrumente spielte er an diesem Abend selbst und erklärte auch genau, wie die Instrumente heißen und wie man darauf spielen kann, auch die Zuschauer wurden mit einbezogen und konnten den Künstler musikalisch und gesanglich begleiten.

Er erklärte die Irish-Bouzouki genauso, wie die Gitarre mit nur 4 Seiten, das Banjo und die irische Rahmentrommel, „die Bodhràn“. Er ist ein gefragter Dozent für die irische Rahmentrommel und erlangte in 2008 den 3. Platz bei den World Bodhràn Championship, den Weltmeisterschaften auf diesem Instrument.

Durch die tolle Akustik in der ehemaligen Synagoge kamen die verschiedenen Instrumente und auch die tolle Stimme von Guido Plüschke sehr gut zur Geltung.

Die Zuhörer waren begeistert und entließen den Künstler erst nach zwei Zugaben.


Guido Plüschke in seinem Element….





Auch die Zuhörer durften ein Instrument spielen (Hier: Jürgen Gintschel)

 



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HNA

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